Wolf von Langa Chicago
Dane techniczne
Konstrukcja 3-drożna, open-baffle, dipol
Bass Field Coil
Średnica Field Coil silk-paper full-cone
Wysokie tony AMT (magnetostatyczny dipolowy radiator powierzchniowy)
Powierzchnia membran niskośredniotonowych 1608 cm²
Pasmo przenoszenia 25–25 000 Hz
Skuteczność 95 dB / 1 W / 1 m
Impedancja 8 omów
Moc ciągła 300 W
Moc szczytowa 2000 W / 10 ms
Wymiary (szer. x wys. x gł.) 571 × 1297 × 419 mm
Waga 84 kg/szt.
Wolf von Langa Chicago
Recenzje
Recenzja Wolf von Langa Chicago w LowBeats
Bei allen meinen Hörtests kommt immer irgendwie Yello vor. Am Ende eines Hördurchgangs gebe ich mit den Aufnahmen der Schweizer Elektro-Popper noch einmal richtig Gas und drehe auf, soweit es eben geht. Und so laut, vor allem aber auch so genau und mitreißend natürlich habe ich diese Bass-dominierten Titel von Yello (Album: Toy) noch nie gehört. Tieftonwelle auf Tieftonwelle, die auf einen zugerollt kommen: Es kribbelt im Zwerchfell und man hört ALLES.
Beim „Black Page Drum Solo“ von Frank Zappas Live In New York bringt die Chicago jeden Hieb so punktgenau, dass es den Zuhörer direkt in die Schießbude versetzt. Diese Schnelligkeit und Präzision erzeugt einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann – zumal die Chicago diese Fähigkeiten ja in allen Frequenzbereichen zeigt.
Piano? Klingt fein, perlig, grummelig oder wenn es sein muss brachial dynamisch – wie bei Tim Fischers „Akne Vulgaris“ (aus: Lieder eines armen Mädchens), wo der Pianist den Deckel mit Kraft zuschlägt. Die meisten Lautsprecher brechen an dieser Stelle dynamisch ein. Die Wolf von Langa Audio Frame Chicago nicht. Da spürt man noch das Nachbeben des Instruments.
Oder Stimmen? Ebenfalls wunderbar klar artikuliert. Herausragend, wie plastisch sie die wandlungsfähige Stimme Fischers darstellt, nichts unterschlägt – oder wie sie die einzelnen Stimmen des Hilliard Ensembles (Officium Novum: Jan Garbarek & The Hilliard Ensemble) auseinander hält und wie fein und luftig sie die Schwebungen dieser Musik weitergibt.
Mit diesem Lautsprecher klingen gerade gut gemachte Live-Aufnahmen einfach echt. Die dreidimensionale Darstellung ist wegen des Dipol-Charakters beeindruckend. Und mit ihrer ungemeinen Präsenz und Spielfreude platziert sie den Zuhörer fast immer in der ersten Reihe.
Dieser Lautsprecher ist in allen Belangen highendig: im Preis (37.000 Euro/Paar), in der Technik (Elektromagnet-Antriebe), vor allem aber klanglich. Seine frappierende, filigrane Offenheit und Natürlichkeit, gepaart mit diesen grob- wie feindynamischen Fähigkeiten, lassen Live-Aufnahmen und Drum-Soli zu mitreißenden Erlebnissen der ganz seltenen Art werden. Das ist große Kunst. Mich erinnert die Chicago an beste PA-Lautsprecher – nur mit sehr viel mehr Feinsinn.
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